Nach mehr als vier Jahren im Landtag: Was hat Sie überrascht? Die Vielfalt der Themen, mit denen ich mich auseinandergesetzt habe. Einerseits waren das natürlich vor allem Themen aus dem Umweltressort, die mich als umweltpolitischer Sprecher der Fraktion erreicht haben, aber eigentlich bin ich zu allen Themenbereichen als Abgeordneter gefragt worden. Das freut mich, weil das zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger mich als Ansprechpartner akzeptiert haben. Was waren tolle Erlebnisse in dieser Zeit? Gerne erinnere ich mich an die vielen Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen, weil diese meist noch so richtig begeisterungsfähig und interessiert sind. Aber ich habe auch interessante Erwachsene kennen gelernt. Spannend waren die Treffen mit der Polizei, sei es auf dem Polizeiboot auf dem Rhein oder bei der Nachtschicht. Im Gedächtnis wird mir außerdem eine Reise nach China bleiben, ein einfach beeindruckendes Land. Außerdem ist es ein gutes Gefühl, eine gute Rede im Landtag zu halten und hinterher das Lob der Kollegen zu bekommen. Was hat Sie enttäuscht? Zum Glück ziemlich wenig. Manchmal fand ich es schade, dass ich mich aufgrund der Vielzahl der Termine nicht immer ausreichend Zeit für Begegnungen mit Menschen nehmen konnte. Welche Projekte haben Sie erfolgreich umgesetzt? In Mainz war die Verabschiedung des Landesjagdgesetzes eine wichtige Aufgabe mit unzähligen Gesprächen. Am Ende hat die FDP zugestimmt und kein Verband hat sich bei mir beschwert. Außerdem haben wir viel im Bereich der erneuerbaren Energien gemeinsam mit der Landesregierung bewirkt. Im Wahlkreis sind die Einrichtung weiterer Ganztagsschulen, der Radwegebau am Mittelrhein oder die Ortsumgehung in Dausenau zu nennen. Wichtig ist mir, die vielen Anliegen der Menschen, die in meine Sprechstunde kommen, erfolgreich zu bearbeiten. Wem sind dankbar, weil sie/ er Sie in den letzten Jahren gut begleitet hat? In jedem Fall meiner Familie und meinen Freunden, die den notwendigen Ausgleich zur Politik geschaffen haben. Meinem Team im Wahlkreisbüro, das mich jederzeit unterstützt und mir viel Arbeit abnimmt. Ohne mein Team könnte ich nicht so viel im Wahlkreis unterwegs sein. Den vielen Ehreamtlichen in der SPD, die mich vor Ort begleiten und sich unermüdlich für das Gemeinwohl einsetzen. Schließlich danke ich noch Frank Puchtler, Günter Kern und Roger Lewentz, wir sind ein tolles Team im Wahlkreis!
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