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Donnerstag, 16. September 2010 um 10:35 Uhr |
„Im neuen von der UNESCO geforderten Masterplan für das Mittelrheintal werden die Vorgaben zur Lärmbekämpfung berücksichtigt“, teilte Verkehrsminister Hendrik Hering dem Landtagsabgeordneten David Langner (beide SPD) in einem Schreiben mit. Zu diesen Vorgaben zählen die Errichtung von niedrigen, landschaftsverträglichen Schutzwänden, passive Lärmschutzmaßnahmen, die Verlagerung und Verringerung des Güterverkehrs und der Einsatz möglichst lärmarmer Züge.
Langner wollte von Hering außerdem wissen, ob ein stärkerer Schwerpunkt auf die Binnenschifffahrt gelegt werden könnte. Die bestehende Bundesförderung für die vielen rheinland-pfälzischen Umschlagsanlagen begünstigt aus Sicht des Ministers eine Verlagerung von mehr Gütern auf das Wasser. Außerdem sei es das Ziel der Wirtschafts- und Verkehrspolitik des Landes Rheinland-Pfalz, durch optimale Hafeninfrastrukturen, die Angebote für umweltfreundliche Transportalternativen weiter zu verbessern. Aufgrund des Ausbaus der Häfen bestehe kein Bedarf von Seiten der Landesregierung für eine neue Initiative im Bundesrat, um die Binnenschifffahrt zusätzlich steuerlich zu vergünstigen, erläuterte Hering. Zu den nächtlichen Bauarbeiten der Bahn verwies Hering auf die Genehmigung und Überwachung durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD). „Ich werde die SGD bitten, die Maßnahmen kritisch zu überwachen“, versprach Langner daraufhin. |