|
Freitag, 15. Januar 2010 um 11:45 Uhr |
Auf Einladung des Landtagsabgeordneten David Langner trafen sich Verkehrsstaatssekretär Alexander Schweitzer und Landrat Günter Kern (alle SPD) an der Panzerrampe in Wellmich.
Hier soll die neue Rheinbrücke gebaut werden, sobald die Unesco ihr Einverständnis gibt. Mit zwei neuen Gutachten, die kurz vor der Fertigstellung stehen, will die Landesregierung die Unesco noch in diesem Jahr überzeugen. Die Gutachten, die alle Alternativen einer Rheinquerung unter visuellen, verkehrstechnischen und umweltverträglichen Kriterien untersucht haben, machen laut Schweitzer vor allem eins deutlich: „Eine Brücke ist die beste Lösung. Auch ein durchgehender Fährbetrieb kann mit einer Brücke nicht mithalten“, so der Staatssekretär.
Sobald die Unesco, die im Sommer das nächste Mal tagt, ihr Einverständnis gibt, wird die Landesregierung mit den konkreten Planungen beginnen“, so Schweitzer. „Für die Region ist das eine gute Nachricht“, betont Langner. „Die Landesregierung zeigt damit, dass sie weiterhin mit großem Engagement für die Rheinquerung kämpft“.
Für die L 334 stellt die Landesregierung kurzfristig eine halbe Million Euro zur Verfügung. Mit dem Geld soll unter anderem eine Stützmauer saniert und die Straße vor einem weitern Abfall geschützt werden. Schweitzer erklärte, dass sich das Land über den schlechten Zustand der Straße bewusst sei. Er erinnerte aber auch an die geringe Auslastung gegenüber anderen Straßen im Land. Spätestens sobald eine Entscheidung zur Brücke gefallen sei, wird auch die L334 mit weiteren Investitionen rechnen können, betonte Schweitzer. „Die L 334 ist für die Region eine wichtige Verkehrsachse“, so Landrat Kern. Deshalb seien die kurzfristigen Maßnahmen sehr wichtig. „Die Straße muss deshalb auch in Zukunft kontinuierlich saniert werden“, forderte der Landrat. Für Langner muss an der L334 schnellstmöglich Baurecht geschaffen werden. „Wenn dann Gelder vorhanden sind, können wir direkt beginnen“, so der Abgeordnete. |