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Hafenmole: SPD sucht Gespräche PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 11. August 2011 um 11:23 Uhr

Diskussion David Langner: Stadt oder WSV haben geschlampt

Zur Sperrung der Mole am Pfaffendorfer Hafen an Rhein in Flammen hat der Vorstand der örtlichen SPD beschlossen, Gespräche mit der Stadt zu führen, um eine Lösung für das kommende Jahr herbeizuführen. „Für den Stadtteil ist die Mole der einzige Ort, wo vom Rheinufer aus das Feuerwerk auf der Festung angesehen werden kann. Diesen Zugang auf Dauer zu verwehren, kann nicht im Sinne der Bürger sein“, so die Zweite Vorsitzende Ute Schuhmacher.

Problematisch ist für die SPD die Kurzfristigkeit der Maßnahme, schließlich ergeben sich die neuen Sicherheitsaspekte aus den Ereignissen in Duisburg, die bereits vor über einem Jahr stattgefunden haben. „Hier haben die Stadt oder die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) geschlampt“, kritisiert Ratsmitglied David Langner. Er hat nun einen Gesprächswunsch angestoßen, der immerhin eine Lösung für das kommende Jahr bringen soll. „Gemeinsam mit der Koblenz-Touristik, der WSV und dem Ordnungsamt sollte eine Lösung angestrebt werden, die es den Pfaffendorfern ermöglicht, ,ihre‘ Hafenmole auch an Rhein in Flammen betreten zu dürfen“, hofft Langner.

Quelle: RZ Koblenz und Region vom Donnerstag, 11. August 2011, Seite 19

 

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