Suche

Wer kennt wen

Besuchen Sie mein Profil und vernetzen Sie sich mit mir bei

 
Malu Dreyer spricht zu „Generationenübergreifendem Wohnen" PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 23. April 2009 um 23:00 Uhr
Auf Einladung von David Langner besuchte die rheinland-pfälzische Sozialministerin das Seniorenzentrum auf dem Asterstein und diskutierte mit Bewohnern, Bürgern und Koblenzer SPD-Politikern. Bei ihrem Besuch informierte sich die Ministerin vor Ort bei dem Einrichtungsleiter Jürgen Neidhöfer über das Konzept und die Angebote des Seniorenzentrums. Gegen den Trend leben dort weiterhin demente und nicht-demente Patienten zusammen, außerdem wird Wert auf möglichste kleine Gruppen in einer familiären Umgebung gelegt. Ein besonderer Schwerpunkt der vor knapp zwei Jahren gegründeten Einrichtung liegt im Bereich des „Palliative Care". Dabei hat man sich zum Ziel gesetzt, schwerkranken Bewohnern, die in absehbarer Zeit sterben werden, die letzten Wochen ihres Lebens so angenehm wie möglich zu gestalten. Hierzu beschäftigt die Einrichtung eigene Fachkräfte sowie einen Facharzt für Palliativmedizin.

Nach einem informativen Vorgespräch starte Langner die Diskussion, bei der sich neben der Ministerin Dreyer auch der OB-Kandidat Jo Hofmann-Göttig und Gerhard Lehmkühler, ortsansässiges Stadtratsmitglied, zu Wort meldeten. Ein besonderes Anliegen der Ministerin war es, über das Modell des generationenübergreifenden Wohnens zu sprechen. Sie selbst lebt im Schammatdorf in Trier, eine Wohnsiedlung, in der selbstständig Lebende mit Menschen zusammenleben, die aufgrund ihrer Lebensgeschichte oder spezifischen Beeinträchtigungen auf die Hilfe Anderer angewiesen sind. Hier wohnen Familien mit Kindern, Menschen mit und ohne Behinderungen, ältere Menschen und Studenten in guter Nachbarschaft zusammen und helfen sich gegenseitig im Alltag dort, wo es Probleme gibt. Die Ausführungen der Ministerin fanden breite Zustimmung bei den anwesenden Besuchern und führten zu der Diskussion, ob man nicht auch auf der Pfaffendorfer Höhe ein solches Projekt beginnen könne.

Dreyer forderte die Städte und Kommunen auf, bereits bei der Planung der Wohnbaugesellschaften auf Barrierefreiheit und die Möglichkeiten von gemeinschaftlichen genutzten Gruppenräumen und Gästezimmern zu achten, um die Ausgestaltung gemeinsamer Aktivitäten und sozialen Kontakte leichter aufrecht erhalten zu können. „Es muss ein Umfeld vorhanden sein, das den alten Menschen Lust verschafft, sich weiterhin aktiv am sozialen Leben zu beteiligen.", so die Ministerin.

Neben dem Modell des generationsübergreifenden Wohnens wurden auch ganz praktische Themen der Bewohner und Anwohner aufgegriffen, beispielsweise die Erreichbarkeit des Einkaufsladens. Nach der angeregten Diskussion stellt der Initiator des Gesprächs, David Langner, fest: „Generationengerechtes und -übergreifendes Wohnen muss auch wichtiger Teil der Stadtplanung in Koblenz werden."

 

Zufallsbilder

Twitter

  • Heute "60 Minuten SPD" ohne mich. Wünsche gute Gespräche im Dormonts! Miguel Vicente, Landesbeauftragter für Integration/ Migration, kommt. - - Ansicht »
  • @fgiarra66 eigentlich wollte ich bei der SPD bleiben... - - Ansicht »
  • Appell der IG-Metall Jugend für unbefristete Übernahme. - - Ansicht »

Michael Billen Podcast